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Foto: Pressefoto
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Wer erinnert sich nicht? Auf der Riesenwelle an neuen
Indie-Bands, die 2005 aus UK zu uns herüberschwappte, ritten die Kaiser Chiefs ganz vorne mit und
bescherten uns mit ihrem Erstling Employment einige Highlights in den in
unseren verschwitzten Lieblingsclubs durchtanzten Nächten. Und wer hat nicht
mindestens einmal bei Everyday I love you less and less seinem Frust
über eine verflossene Liebe Luft gemacht?
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Doch mit Yours truly, angry mob
und der ersten Singleauskopplung Ruby kam auch der kommerzielle Erfolg
und während unsere Eltern auf einmal doch wussten, wer die Kaiser Chiefs sind, weil sie Ruby
auf ihrem Lieblings-Lokal-Radio-Sender gehört hatten, nahm die Begeisterung „in
den eigenen Reihen“ ab und bei Kritikern und auf den Tanzflächen wollten die
Songs des Quintetts aus Englands Nordlicht Leeds nicht mehr richtig zünden. Den
Eindruck hatten wir zumindest und hatten es uns zur Aufgabe gemacht, dieser
Veränderung gehörig auf den Grund zu gehen. Umgeben von halb geschmierten Schnittchen
und Flaschen voller HP-Sauce treffen wir Peanut, den sonst so gut „behüteten“
Keyboarder der Kaiser Chiefs, der
souverän unsere teilweise recht kritischen Fragen beantwortet.
Vorab muss
ich sagen: ich habe euch geliebt, abgöttisch, euch verteidigt gegen jeden
Kritiker, dann kam das zweite Album und ihr habt mich enttäuscht. Was habt ihr
euch dabei nur gedacht?
(lacht,
denkt dann ein bisschen nach): Keine Ahnung. Wir mögen es.
Wirklich?
Ok...
Ja. Denn
wenn wir genauso geblieben wären wie auf Employment, würden uns die Leute mehr
kritisieren. Bands haben da diesen einen Trick. Und sie dauern für gewöhnlich
nicht lange an. Wenn du als Band zeigen kannst, dass du dich weiterentwickelst
und gute Songs hast, ist alles in Ordnung. Ich denke die erste Reaktion ist,
dass es nicht so gut ist wie Employment. Aber die langfristige Reaktion wird
sein „Ja, das war also Album Nummer 2 in der Liste der großen Kaiser Chiefs
Alben, die da noch auf uns zukommen werden.“
Ja? Denn
ich meine, in gewisser Weise hört es sich an wie die Nachgeburt eures ersten
Albums. Und ich meine es wirklich nicht böse, aber ich habe es mir Dutzende
Male angehört, kopfschüttelnd, weinend, gegen Ende wollte ich es sogar
verschenken. Irgendwas muss sich doch geändert haben.
Ja, klar.
Wir als Menschen haben uns verändert.
Seid ihr
also einfach älter geworden?
Ja. Ich
meine, viele Jahre lang haben wir versucht erfolgreich zu sein ohne irgendeinen
Erfolg zu haben. Und dann haben wir plötzlich einen Plattenvertrag bekommen, Employment
kam raus, verkaufte sich Millionen Mal rund um die Welt, war ein voller Erfolg.
Das verändert dich einfach als Mensch. Du gehst zwei Jahre lang auf Tour,
spielst sehr viele Gigs, wirst größer und größer und realisierst, dass einige
der Songs auf Employment einfach nicht gut sind, um sie vor 50.000 Leuten auf
Festivals zu spielen. Einige Songs funktionieren da einfach nicht so gut. Wir
haben dann einfach realisiert, dass die Band, die wir geworden sind, viel
größer und lauter und viel mehr Rock ’n’ Roll ist, als die Band, die Employment
aufgenommen hat. Das ist wohl ein Teil der Veränderung.
Während
euer Debüt noch Employment hieß, heißt ein Song auf dem aktuellen Album Retirement.
Diese Entwicklung scheint mir auf einen gewissen Grad an Resignation
hinzudeuten. Was ist los? Seid ihr etwa schon müde geworden?
Ich denke
wir waren müde. Am Ende von Employment, am Ende des Jahres 2005, waren wir sehr
müde. Wenn du Fotos aus dieser Zeit von uns siehst, so vom November/Dezember
2005, da sehen wir krank aus, einfach überhaupt nicht gut. Wir waren einfach
nur erschöpft vom ganzen Touren. Ja, genauso, wie du an die ganzen Songs und
ihre Texte glauben musst, fängst du manche Momente und die Gefühle in diesen
Momenten einfach ein. Das könnte zum Beispiel heute Morgen oder der morgige Tag
sein. Das heißt aber nicht, dass das ein langanhaltender Zustand sein muss, so
nach dem Motto „Ja, wir wollen uns jetzt zur Ruhe setzen.“ Aber einige Wochen
lang haben wir uns vielleicht so gefühlt. Aber das ist ja das Tolle daran, in
einer Band zu sein. Du bist von einem Mädchen verlassen worden, dann schreibst
du einen Song darüber, du hast kein Geld, irgendwas stimmt nicht in der Welt
oder ich weiß nicht was... Du schreibst über Dinge. Und das ist es, worum es in
Retirement irgendwie geht. Denn zu der Zeit, als der Song geschrieben wurde,
waren wir tatsächlich sehr müde. Aber jetzt sind wir es definitiv nicht mehr.
Wir schlafen jetzt besser.
This is the
modern way of faking it every day und Everything is average nowadays sind
Textstellen, die eure Auffassung der heutigen Gesellschaft widerspiegeln. Denkt
ihr wirklich, dass wir einen Punkt der Mittelmäßigkeit erreicht haben, an dem
alles nur noch verwischt und es immer schwieriger wird, sich von der Masse
abzuheben? Und was sollte sich eurer Meinung nach dann ändern?
Ja. Ich
denke, diesen Punkt an Mittelmäßigkeit haben wir erreicht. Früher war es so:
Alternative und Mainstream waren an zwei unterschiedlichen Enden. Und heute ist
es so, dass alles immer mehr in die Mitte rückt, wodurch alles durchschnittlich
wird und irgendwie einfach nur noch da ist. Ich denke nicht, dass diese ganzen
Shows wie Pop Idol und wie sie alle heißen da wirklich hilfreich sind. Sie
geben den Leuten falsche Hoffnung. Es ist so, als wenn man wirklich jeden zu
einem Star machen könnte. Jetzt mal abgesehen von den ersten Sendungen, in
denen man die Leute zeigt, die mal wirklich so gar nicht singen können.
Solche
Aspekte und diese Habgier-Kultur und dass jeder irgendwie alles ist, sind das,
was heute stattfindet. Aber manchmal muss man hart für etwas arbeiten und sich
ein paar Jahre Zeit nehmen, sich noch einmal zurücklehnen und sagen „Nein,
dieses Jahr ist nicht unser Jahr, nächstes Jahr auch nicht, aber in drei Jahren
vielleicht.“ Und zu diesem Zeitpunkt hat man schon so hart gearbeitet um
dorthin zu gelangen, dass man, wenn man letztendlich da ankommt, alles gibt was
man hat. Aber bei diesen Pop Idol Geschichten ist das doch so: die gehen direkt
auf Platz 1, das Album kommt raus, und dann hört niemand mehr etwas von denen.
Noel
Gallagher hat mal Folgendes zu diesen ganzen Shows gesagt: „Das ist
Unterhaltung, aber keine Musik.“ Das drückt es für mich eigentlich aus. Es ist
lustig, sich das anzusehen, es ist unterhaltend. Aber es ist eine eigenartige
Sache und ich denke nicht, dass es wertvoll oder hilfreich für die
Musikindustrie ist. Unsereins macht sich die ganze Arbeit und tourt durch die
Gegend... Solche Bands haben es wirklich verdient, es zu schaffen. Aber heute
kann man einfach jemanden kaufen und aus ihnen machen, was man will. Das nimmt
der ganzen Sache doch absolut den Zauber. Es ist eine Schande. Ich denke in den
nächsten Jahren werden die Leute das einsehen, aber heute kann man das diesen
Leuten noch nicht sagen.
Als ich das
erste Mal den Titel Yours truly, angry mob las, hatte ich den Eindruck, dass
die Randale, die ihr auf dem ersten Album mit I predict a riot prophezeit
hattet, endlich ausbrechen würden. Nachdem ich das Album dann allerdings das
erste Mal gehört hatte, realisierte ich, dass ich mich da wohl komplett
getäuscht hatte. Was ist bloß mit dieser ganzen Energie passiert? Wo ist sie
hin? Und können wir hoffen, dass nach dieser kurzen Pause der Krawall endlich
ausbrechen wird? Ich wäre nämlich liebend gern dabei...
(lacht) Du
wärst also gern dabei? Na ja, I predict a riot war ja nicht so gemeint, dass
wir den Krawall selbst anzetteln würden. Wir haben uns mehr die Leute in den
Städten an einem Freitag oder Samstag Abend angeguckt. Und die zetteln den
Aufruhr an, nicht wir. Aber ja, das ist ein wirklich energiegeladener,
sofortiger Song. Und ja, Yours truly, angry mob erzählt wieder eine Geschichte
von anderen Menschen und berichtet von der Mentalität, die wir beobachten
können. Die Art, wie Menschen denken und sich bewegen und heutzutage auf Dinge
reagieren.
Und dieses Yours
truly, angry mob, das ist wie das Yours truly,... gemeint, das man unter einen
Brief schreibt. Es bedeutet, dass alle Songs auf dem Album eigentlich eine
Sache sind. Wenn du zum Beispiel einen Brief hier hättest und nur diesen einen Teil
lesen würdest, dann wüsstest du ja nicht, wovon die anderen Teile handeln. Wenn
du aber den ganzen Brief liest, also das ganze Album anhörst, dann bekommst du
eine Idee davon, wie die einzelnen Teile funktionieren.
Also jetzt
schon so etwas wie ein Konzeptalbum?
Nein, nicht
wirklich wie ein Konzeptalbum. Wir waren vorsichtig, was diese
Konzeptalbum-Sache angeht. Denn dann fängst du mit einem Konzept an und musst
zusehen, dass die Songs in das Konzept passen. Das ist aber keine gute Art des
Arbeitens. Die Songs sollten alle zusammen, mehr oder weniger wie von selbst,
ein Konzept ergeben. Wenn du versuchst, die Songs in das Konzept zu zwängen,
dann kommt das nur noch sehr gewollt rüber und du fragst dich hinterher „Warum
haben wir das nur gemacht?“
Wir haben
also so viele Ideen, dass wir auch aufpassen müssen, die Sachen auseinander zu
halten. Manchmal wird das alles auch ziemlich verwirrend. Es ist sogar fast
schwierig, das überhaupt zu erklären. Aber ich denke, der Krawall wird bei den
Konzerten immer da sein. Guck dir einfach die Fans an, das ist immer gut.
Also
einfach schön nach vorne und da geht dann die Post ab?
(lacht) Ja,
genau.
Es ist
jetzt mein drittes Interview mit deiner Band, ich hab euch trotz des Albums
doch noch lieb, aber ich muss dich auf ein ernstzunehmendes Problem ansprechen.
Eure weiblichen Fans haben ein Aggressionsproblem. Als ich einen von Nicks
Drumsticks gefangen habe wurde ich von hinten attackiert und in die rechte
Schulter gebissen.
Gebissen?!?
Ja. Es hat
geblutet. Dass sie mir mit dem Diebesgut nicht noch eins drüber gezogen hat,
war alles. Was meinst du, woher solche Reaktionen kommen?
Ich denke,
sie war wohl sehr erregt. Wenn du zum Beispiel mal jetzt vor die Tür gehst und
siehst, dass da nachmittags um halb vier schon die Leute Schlange stehen, um
ganz nach vorne in die erste Reihe zu kommen – und diese Leute schon
stundenlang da stehen und dann ein Drumstick angeflogen kommt, dann ist das wie
bei einem Tier, das tagelang nicht gefüttert wurde. „Gib mir mein Futter, das
ist meins, rooooaaarrr!“ Ich denke, die sind sehr aufgeregt, ich meine, sie
sind Fans, Fans sind fanatisch, das ist ja das, was einen Fan ausmacht. Du bist
der Band ergeben. Tut mir also Leid, dass du verletzt wurdest. Das hört sich
ziemlich schrecklich an. Unsere Fans mögen uns halt sehr... Stell dir mal vor, wir
kämen denen so nah!
Kann man
also davon ausgehen, dass ihr, wenn ihr von Aufständen und einem wütenden Mob
redet, eigentlich nur eure Fans meint?
Nein, nein.
Wir sprechen einfach über normale Leute, die Freitag oder Samstag Abend
rausgehen, in Clubs und Bars in der Stadt, die stinknormalen Leute eben.
Du denkst
also, eure Fans wären nicht normal?
(lacht)
Nein, okay. Normale Leute in normalen Situationen. Die zum Beispiel am
Wochenende in einer Bar sind. Während Leute auf Konzerten meiner Meinung nach
ein bisschen anders sein dürfen als sonst. Sie dürfen schon ein bisschen
ausflippen.
Das war
aber verdammt schrecklich. Das hat so weh getan.
Ja, das
kann ich mir vorstellen!
Ich glaube,
das war in Frankfurt und sie war so an die zehn Jahre jünger als ich.
(geschockt)
Wow! Und sie hat dich gebissen? Warum beißt man bitte jemanden?!?
Ich hab
keine Ahnung... Na ja. Ich habe jedenfalls in eurem Blog gelesen, dass ihr ein
paar neue Songs habt und sie auch spielen wollt. Ich bin neugierig, wie sind
diese neuen Songs? Könntest du sie vielleicht mit einem Geruch, einem Geschmack
oder einer Farbe beschreiben? Und werden die Fans in Köln heute Abend so viel
Glück haben, wenigstens einen dieser neuen Songs live genießen zu dürfen?
Ja, wir
haben ein paar neue Songs. Anfang Oktober waren wir zu Hause und haben sie
geschrieben. Ich denke, das sind mittlerweile fünf oder sechs, die richtig cool
sind. Das Lustige ist, die Leute in unserer Crew meinen, sie würden sich
komplett anders anhören. Angeblich das Erfrischendste, was wir seit langem
hervorgebracht haben. In Bezug darauf, wie wir als Band klingen. Es ist
tatsächlich sehr aufregend. Je öfter wir die Songs beim Soundcheck spielen,
desto besser werden sie. Ich denke wir werden sie auf der UK-Tour spielen,
vielleicht am Ende dieser Tour, aber ich denke nicht heute, leider nein.
Das ist
aber sehr schade.
Ja, sicher.
Ich meine, es ist ja auch wichtig neue Songs live zu spielen. Aber wir wollen
ja etwas Gutes abliefern. Und wenn die Songs noch nicht so gut eingeprobt sind,
dann kann das ja nichts werden. Aber ich denke sie haben so eine
„Dancefloor“-Energie. Das sind so Songs, wie sie DJs in einem Indie-Club
spielen. Das ist wichtig, denn wir wollen neue, energiegeladene Songs. Das ist
es, wie ich sie beschreiben würde: Dancefloor.
Und wie
sieht es mit einem Geruch, einer Farbe oder einem Geschmack aus?
Ich denke,
die Farbe wäre weiß. Der Geruch wäre dieser schwitzig-verrauchte Indie-Club
Geruch. Wenn der Schweiß schon von der Decke tropft. (lacht)
Wann kann
man denn ein neues Album erwarten? Zumal Ricky auch irgendwann mal gesagt hat,
nach dem zweiten sei Schluss!
Ich denke
wir werden nächstes Jahr neue Sachen aufnehmen. Wann genau und wie wir es
rausbringen, sind so Sachen, an denen wir grade arbeiten. Wir wollen nicht in
diese Falle gehen, einfach ein drittes Album zu produzieren und wieder ein Jahr
lang auf Tour zu gehen und alles zu machen, was da mit dranhängt. Wir wollen
einerseits natürlich neue Songs für unsere Fans herausbringen. Andererseits
aber wollen wir es auch interessant machen. Zum Beispiel wie es rauskommt,
worüber es erhältlich ist, was damit passiert. Dass es den Song zum Beispiel
nicht nur als Download gibt. Etwas, das ein bisschen einzigartig ist eben. Wir
versuchen also uns etwas Einzigartiges auszudenken. Es ist ehrlich gesagt
schwierig, so etwas zu finden. Aber ja, einen neuen Ansatz gibt es schon.
Ihr habt
vor kurzem erst den Q Award für Best Video abgesahnt und eine Show für die BBC
Electric Proms gemacht. In Bezug auf die Lyrics Now my place in history is
surely assured, I will be remembered here forever more (Retirement), könnte man
da schlussfolgern, dass ihr euch jetzt auf euren Lorbeeren ausruht? Oder gibt
es andere, größere Ziele, die ihr noch erreichen wollt? Und wenn ja, welche
Ziele sind das?
Das Ziel
ist einfach, sich immer als Band weiterzuentwickeln und größer zu werden. Man
will schließlich immer mehr Platten verkaufen, man will immer größere Gigs
spielen. Vor ein paar Jahren haben wir noch in winzigen Läden gespielt, wie
z.B. im Atomic Café in München. Das war aber natürlich nicht das, was wir
letztendlich erreichen wollten. Und jetzt spielen wir in größeren Hallen und
wollen es auch außerhalb Großbritanniens, im Rest der Welt, schaffen und holen
da langsam auf. In Deutschland und Holland und anderen Ländern sind wir jetzt
ja auch schon wesentlich erfolgreicher als noch vor zwei Jahren. Es läuft
ziemlich gut.
Aber wir
sind natürlich noch nicht fertig. Die Electric Proms zum Beispiel waren etwas
sehr Besonderes.
Ich habe
davon leider nur ein paar kurze Ausschnitte im Internet sehen können. Aber ihr
habt Ruby mit dem Britischen Ukulele Orchester gespielt. Das war großartig!
Ja, weißt
du, du gehst auf so viele Tourneen, dabei siehst du zwar unterschiedliche
Hallen, unterschiedliche Länder, unterschiedliche Fans, aber trotzdem sind das
immer noch wir, die Kaiser Chiefs, die die gleichen Songs spielen. Aber dann
haben wir bei den Electric Proms mitgemacht und das war einfach nur, wie soll
ich sagen, lohnend, aufregend, es gab uns einfach neue Energie, denn es war
etwas, das total anders war. Das hat sich richtig gut angefühlt.
Und dann
hattet ihr noch die Dhol Foundation Drummers dabei...
Ja und
David Arnold hat das Orchester für uns arrangiert. Genau, dann noch das Ukulele
Orchester... Ach ja, und wir haben ein Cover von Paul McCartney and Wings
gespielt – Jet. Für die Electric Proms soll man sich halt immer etwas
Besonderes einfallen lassen. Wir wollten uns wirklich Mühe damit geben und in
Großbritannien sind alle total davon begeistert gewesen.
Ja, ich
habe auch den Eindruck bekommen, dass eure Fans sehr von der Show beeindruckt
waren. Habt ihr denn irgendwelche Pläne, zumindest einiges von dem Material
dieser Show herauszubringen? Oder liegen die Rechte da komplett bei der BBC?
Ich weiß
nicht. Es wäre schön, wenn wir daraus eine DVD machen könnten und zwar Ende des
Jahres. Grade eben, weil es so etwas Besonders war. Vielleicht könnte man nur
einiges verwenden, vielleicht auch das ganze Set herausbringen. Wir denken da
im Moment grade drüber nach. Wir haben nicht den Eindruck, dass wir das machen
müssen, aber wenn es gut genug aussieht und es sich gut genug anhört, dann wäre
das eine Möglichkeit mal die andere Seite der Kaiser Chiefs zu zeigen. Zusammen
mit unserer anderen DVD wäre das dann eine richtig gute Zusammenstellung.
Vor allem
weil ich es ja eher langweilig finde, mir eine Live DVD anzuschauen, auf der
ein stinknormales Konzert zu sehen ist. Das wäre ja dann aber mal wirklich
etwas Anderes.
Also wenn
wir uns dazu entscheiden, dann werde ich es dich wissen lassen. (lacht) Dann
machen wir eine große Ankündigung.
http://www.kaiser-chiefs.de
http://myspace.com/kaiserchiefs
(Jessica
Schnittger, Annette Raczuhn)
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