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Mit ihrem zweiten Album „First Round, First Minute“ kommen SUGARPLUM FAIRY nun auch endlich in Deutschland auf Tour.
Schon bei meiner Ankunft fallen mir, die für SUGARPLUM FAIRY
typischen Horden von 14- bis 16jährigen auf, die mit gespannten Gesichtern warten.
Doch man muss es ihnen lassen: auf dem Konzert am Sonntag im Stollwerk war wirklich
eine geniale Stimmung, denn die fünf Jungs aus Schweden verstehen es, mit ihren
Songs die Leute mitzureißen.
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Nach zwei einstimmenden Vorbands, einer deutschsprachigen,
die vielleicht noch ein wenig an ihren Texten feilen sollte, und der
schwedischen Rockband MOLOTOV JIVE, die derzeit mit SUGARPLUM FAIRY touren,
geht es endlich los.
Die „kleinen Brüder“ von MANDO DIAO stürmen, untermalen von
der Titelmelodie des Paten die Bühne und legen mit „Godfever“ richtig los. Während
in der Menge besonders die „Teenies“ abgehen, posieren die Jungs auf der Bühne
und lassen sichtlich gern ihren Charme spielen. Es folgen Hits wie „The soul of
the sun“ und „Day one“, von ihrem aktuellen Album „First Round First Minute”.
Die Ansagen sind meist kurz, die Deutschkenntnisse begrenzen
sich auf „Dankeschön“ und trotzdem machen besonders die beiden Norén Bruder
ihrem Ruf als Mädchen-Schwarm alle Ehre.
Zwischendurch bringen SUGARPLUM FAIRY eine kleine Hommage an
zwei ihrer musikalischen Vorbilder: Das Lied „Illusion Of Conclusion“ wird mit
dem Intro des Songs „Wonderwall“ von OASIS eingespielt, von denen sie ebenfalls
„Stay young“ covern, genau wie den ROLLING STONES Klassiker „Jumpin` jack flash“.
Ohne die Zugaben hätte das Konzert jedoch sicherlich viel
von seinem Charme verloren; jetzt erst werden „Klassiker“ vom ihrem Debütalbum Album
„Young & Armed“ gespielt - „Stay young“ (die erste Single der Band) und „Sweet Jackie“ kann schließlich jeder Fan mitsingen und immerhin waren es gerade diese
Songs, durch die sich Victor Norén & Co eine Fangemeinde erschließen
konnten. Der Song „She“ hebt die Stimmung noch einmal gewaltig.
Schließlich stellt Gustav Norén die nächste Single „Let me
try“ vom neuen Album vor, welcher den Schluss des Konzerts mit den Zeilen „I
will not let go, and you can bring it all back home, and shine your light
through the Hearts of stone” gelungen abrundet.
Trotz aller etwaigen Kritik daran, dass SUGARPLUM FAIRY vom
Musikstil sehr MANDO DIAO ähneln, kann man doch insgesamt sagen, dass sie live
noch besser sind als sie auf den Alben je klingen könnten, weil sie es erst auf
der Bühne schaffen richtig zu rocken und der Sound nicht so unwahrscheinlich
sauber klingt.
(Helen Beckers)
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